Konstantin Manaev

ist ein Meister am Cello. Als noch junges Mitglied des Sonar Quartetts entdeckt er im gemeinsamen Komponieren eine ganz neue Form des Ausdrucks, die er in der von ihm gewohnten Präzision und Leidenschaft umsetzt. Weltweit begeistert er sein Publikum in Städten wie New York, Los Angeles, Moskau, Paris, Berlin, Zürich, Wien, Mailand, St. Petersburg und Tokio. Seit 2020 ist er zudem Künstlerischer Leiter der Konzertreihe“Fürstenwalder Musikzyklus“ in Brandenburg.

Susanne Zapf

sieht sich vor allem als flexible Künstlerin. „Jegliche Musikrichtung nehme ich ernst und praktiziere von ganz alt zu ganz neu und gerne auch performativ.“ Die körperliche Beziehung zu ihrem Instrument untersucht sie im Projekt violin-playing-body. Unterstützt wurde sie dabei 2017 durch das unchool-Stipendium der Stadt Poschiavo und seit 2018 ein Künstlerstipendium des Berliner Senats. Sie ist Mitglied der Kammerakademie Potsdam, spielt regelmäßig mit der MusikFabrik NRW und dem Trio Catch. In ihrem Soloprogramm Die Stadt als Ornament spielt sie unter anderem Musik von Boris Blacher und Eigenkompositionen.

Nikolaus Schlierf

bezeichnet sich als Bauchmusiker, der die Erkundung der unendlichen Welt der Musik großartig findet. Je nach Repertoire spielt er auch eine 2006 angefertigte asymmetrischen Bratsche oder eine kleine Böhmische Barockviola.
Er spielt regelmäßig als Gast Klangforum Heidelberg und der Kammerakademie Potsdam, der Ostravska Banda und seit 2016 bei der Barockformation Il Giratempo. Zuletzt stand er auch mit dem Jazztrompeter Sebastian Studnitzky auf der Bühne, singt bei Kirchenmusiker Barth Tenorpartien und spielt Schalmei.

Wojciech Garbowski

sucht nach musikalischen Erfahrungen, die seine Grenzen deutlich verschieben und ihn extrem fordern – Kompromisse langweilen ihn, er sucht nach Reibungsenergie. „Improvisation gehört zu meiner Art, mit Musik umzugehen. Wenn ich musikalisch das übersetze, was mich gerade beschäftigt. Ich mag es zu beobachten, was aus dem Instrument herauskommt.“ Performatives Musizieren interessiert ihn zunehmend. Er hat schon mit vielen Regisseuren gearbeitet, sein größter Leuchtturm war dabei Christoph Marthalers Inszenierung von Charles Ives‘ Universe, incomplete bei der Ruhrtriennale 2018.